Blind Petition (1980) Not On Label (Blind Petition Self-released) – 119 266
A Blind Petition
B The Dealer
Tschingo Bingo Live (1986) Digitalisiert by Vico (2004) Tonau Records – 33.003
TRACKLISTE
Welcome To Win (1987) Digitalisiert by Vico (2004) Tonau Records – 33.009
TRACKLISTE
Bottle Leck - The Last Concert (Live LP) (1988) Digitalisiert by Vico (2004)
Robert Suk, sein letzter Gig in der Szene Wien
Perversum Maximum (1988) Breakin' Records (5) – 38803
TRACKLISTE
The Singles 1980-1989 Digitalisiert by Vico (2004)
1990 Live (1990) Energy (2) – 84-9641-2
TRACKLISTE
- Art Direction, Design – Joachim Luetke
- Bass – Jo Haas
- Drums – Manfred Reckendorfer
- Engineer [Concert Sound Engineer] – Sparty
- Engineer [Mixing Assistant] – Peter Cebul
- Engineer [Recording Assistant] – Fritz Staudinger
- Engineer [Recording], Mixed By, Mastered By – Herwig Ursin
- Guitar [Guitars] – Curt Ninaus, Hannes Fusel Bartsch*
- Management, Executive-Producer – J. M. Sopper
- Other [Stunts], Effects [Special] – Stunts Unlimited TVAL
- Stage Manager – Roman Janac
- Technician [Stage Guitar Technician] – Brian Byrtles
- Technician [Stage Light] – Charly Apfelbeck
- Vocals – Gary Wheeler (2)
- Recorded live in Rockhaus, Vienna, Austria, on January 1st, 1990.
The Elements Of Rock (1992) Breakin' Records (5) – 49201
TRACKLISTE
Blind Petition - Light (1993) Breakin' Records (5) – 49301
TRACKLISTE
- Acoustic Guitar, Lead Guitar, Rhythm Guitar – Curt Ninaus
- Acoustic Guitar, Lead Guitar, Rhythm Guitar, Backing Vocals – Hannes "Fusel" Bartsch*
- Artwork – Simon Maurovich
- Bass – Jo "Icebreaker" Haas*
- Drums – Luigi Kainrath (Titel: 4, 11)
- Drums, Percussion – Robert Suk
- Engineer [Assistent] – Paul "Soundmasta" Riehs*
- Executive Producer – Josef Muff Sopper*
- Lead Vocals – Anzo Morawitz (Titel: 12, 14), Rocky The Bodyguard (Titel: 14)
- Lead Vocals, Backing Vocals – Crazy Stiletto
- Mastered By – Peter Koger
- Mixed By – Jo Haas
- Photography [Cover] – Wolfgang Privitzer
- Photography [Live] – Charly "Lovehurts" Swoboda
- Piano – Christian "VSOP" Kolonovits*
- Producer, Cover [Design], Arranged By – Blind Petition
- Recorded By – Jakob "Jack" Daniels, Werner Boess
- Saxophone – "Jamaica" Roy Beeks* (Titel: 12)
- Trumpet – Andi Zoettl, Chris Hrubes
geschenkt am 28.02.2025 bei Vinyl Music Festival/Ottakringer Brauerei 09.03.25/Christian
Gold (1994) Breakin' Records (5) – 49401
TRACKLISTE
Forever Alive! (1999) Breakin' Records (5) – 49901
TRACKLISTE
Österreichische Rockband, 1974 von Hannes Bartsch gegründet und in Wien beheimatet. Erste 7"-Veröffentlichung 1980, in den 90ern änderte sich der Stil von Judas Priest-beeinflusstem Heavy Metal zu mehr bluesorientiertem Hardrock.
| Alex Ander (3), Andreas Bernas, Andreas Czyz, Benny Reed, Bertl Bartsch, Chris Hrubes, Conrad Schrenk, Eugen Mauritius Berger, Gary Wheeler (2), Georg Martikan, Gerhard Danek, Günther Straub, Hannes Bartsch, Harald Prikarsky, Jamaica Roy Becks, Jo Haas, Josef Sopper, Lajos Gyürk, Luigi Kainrath, Manfred Reckendorfer, Phil Reinhardt |
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HANNES BARTSCH (neben Josef ''Muff'' Sopper) war nicht nur mein CHEF im Rockhaus (später Planet Musik) sonder auch ein Freund nicht nur in der Zeit wo ich dort beschäftigt war sondern auch darüber hinaus. Leider ging der Kontakt im Laufe der Jahre verloren. Wir plauderten über gemeisame Musik (Country Music) nach einem Konzert in Graz im Schweizer Haus als er mich fragte ob ich die Singles & LP's von 'Blind Petition' die nicht auf CD waren für in digitalisieren könnte was dann mit begrenztem Können erfolgte.
Rest In Peace, lieber Hannes
Von den Anfängen bis 1986 / Das Verhältnis zu No Bros
Die Band wurde im Jahr 1974 von den Gitarristen Hannes „Fusel“ Bartsch[2] († 2021[1])
und Georg Martikan ins Leben gerufen.
1975 fand das erste Konzert statt. Im Jahr 1977 war bereits die erste LP
vollendet, konnte aber aufgrund Geldmangels nicht veröffentlicht
werden.
1979 kam es zur ersten Tour durch die BRD, welche seither alljährlich
durchgeführt wurde.
Ein Jahr später traten Blind Petition beim Popodrom auf und
wurden schließlich aufgrund von Trunkenheit disqualifiziert. Mit einem
Skandal endete im selben Jahr auch der Auftritt beim „Volksstimme-Fest“
der KPÖ,
da Bartsch zwischen zwei Nummern ausrief: „Mit dem Kommunismus muss man
aufpassen, die Welt ist rund, und geht man zu weit links, dann kommt
man rechts wieder heraus“. 1980 wurde auch die erste Single namens Blind Petition produziert. 1981 spielten Blind Petition im Vorprogramm von Alvin Lee.
Angesichts dieser Frühgeschichte konnte sich die Band in der
österreichischen Öffentlichkeit (ORF) nicht etablieren und war somit
Teil des Underground. Im Unterschied zur Tiroler Hardrockband No Bros besaß man Muff Sopper als Mentor.[3][4] Die Band schilderte sich selbst als authentisch, während No Bros wegen ihres Mentors Gotthard Rieger, einem österreichischen Radiomoderator, von ihnen als protegierte Weicheier bzw. Eunuchenband betrachtet wurden.[5][6]
Diese Feindschaft führte auch zu regelmäßigen gewaltsamen
Zusammenstößen zwischen Blind Petition- und No Bros-Fans (z. B. Wiener
Metropol 1982). Als der No-Bros-Sänger Freddy Gigele
dem Blind-Petition-Gitarristen 1983 nach einem Konzert betrunken
zurief:
„Bischt' a Tiroler, bischt' a Mensch, bisch' koa Tiroler, bischt' a
Oaschloch“ (= „Bist du ein Tiroler, bist du ein Mensch, bist du keiner,
bist du ein Arschloch“), wurde ihm das Nasenbein gebrochen.
1986 wurde das Livealbum Tschingo Bingo, aufgenommen am 12. Oktober 1985 in der Szene Wien, veröffentlicht.
Die Undergroundausrichtung dieser frühen Zeit spiegelt sich v. a.
in folgender Aussage von Hannes Bartsch wider: „Ich gehe vor dem
Konzert nicht in die Garderobe und mache auf fesch, sondern geh' lieber
mit meinen Fans auf ein Bier“.
Ab 1987: Selbstzerstörung als Underground-Band/Wachsende Berühmtheit
Nach Veröffentlichung der Live-LP legten Blind Petition ihr Undergroundimage gezielt ab: Auf dem Cover der Folge-LP Welcome to Win
sind bereits durchgestylte Bandmitglieder zu sehen, Bartsch z. B. ist
erblondet. Der neue Sänger Phil Reinhard sorgte jedoch für einen ganz
besonders harten Sound.
Diese LP wurde in der Sendung Hardrock Café (Ö3) von Gotthard Rieger vorgestellt. Die Singleauskoppelung Running Wild wurde ein Misserfolg. Hierbei handelte es sich um eine Nummer, welche offensichtlich nach dem Vorbild der No-Bros-Ballade Be My Friend (1982) produziert worden war. Im Jahr 1989 stieg der ehemalige Blowin'-Free-Sänger Gary Wheeler bei Blind Petition ein.
Darauf folgte die Produktion weiterer Alben, über acht Jahre hinweg Auftritte beim Wiener Donauinselfest und internationale Tourneen, darunter ein Auftritt beim internationalen Musikfestival Muzeko 90 in Donezk in der Sowjetunion. Bis in die 1990er-Jahre traten Blind Petition mit internationalen Bands wie Motörhead, Black Sabbath, Krokus, Blue Öyster Cult und anderen auf, stellten dann aber ihre Aktivitäten ein. Sänger Gary Wheeler gründete 1992 die Band Stahlhammer, die er 1995 wieder verließ, 2006 nahm er ein Soloalbum auf.
2007 kam es zur Wiedervereinigung von Blind Petition, die CD Bloody Reunion wurde produziert. 2014 erschien die CD Law and Order Since 1974.
© https://de.wikipedia.org/wiki/Blind_Petition