Acid (1974) CBS – 65 983
Recorded: Jan-Feb. 1974 at Sound-Mill Studio one
- Arranged By – H. Novacek*, R. Ponger*
- Backing Vocals – Herbert Zöchling-Tampier, Schurli Herrnstadt, Willy Resetarits*
- Bass [Fender], Lead Vocals, Performer [Acid] – Herbert Novacek
- Design [Cover] – Günther Kager, Herwig Weirather
- Drums, Percussion, Performer [Acid] – Rudi Staeger
- Engineer [Recording] – P. J. Mueller*
- Guitar – Paul Seager
- Management – Günther Kager
- Organ [Hammond], Piano, Piano [Pianet], Clavinet, Mellotron [Arbiter], Performer [Acid] – Robert Ponger
- Percussion – Ernst Milota
- Photography By – Michael Horowitz (2), W. Knorr
- Producer – Jean Pierre Wuttke
- Tenor Saxophone – Günther Klein
- Trumpet – Fritz Hujer
More Acid (1975) CBS – S 81079
"More Acid wurde vom 22.-26. September 1975 im Sound-Mill Studio Vienna aufgenommen und am 01. und 10. Oktober 1975 ebendort abgemischt" (More Acid was recorded 22.-26. September 1975 at the Sound-Mill Studio Vienna and was mixed there 01. & 10. October 1975).
- Backing Vocals – E. Meixner*, H. Zöchling*, P. Armstrong-Tinsobin*, G. Hernstadt*, W. Resetarits*
- Bass Guitar [Fender Bass] – Herbert Novacek
- Cover – W. Knorr
- Drums, Percussion – Rudi Staeger
- Electric Guitar [Gibson Professional Recording] – Peter Koller
- Organ [Hammond B-3], Electric Piano, Piano, Synthesizer – Robert Zidek
- Producer – P. Polansky*
- Technician – P. J. Müller*
- Vocals – Herbert Novacek (Titel: A1 to A4, B3, B4), Peter Koller (Titel: B1), Robert Zidek (Titel: B1)
Acid Age (1978) Polydor – 2486 649
"Aufgenommen im Schmettersound-Studio März/April 1978" (Recorded in Schmettersound-Studio March/April 1978)
- Backing Vocals – Trixi Neundlinger*, Erich Meixner, Herbert Zöchlin-Tampier*, Schurli Herrnstadt, Willi Resetarits
- Drums [Pearl], Percussion – Rudi Staeger
- Effects – Herbert Kopecky
- Electric Guitar, Acoustic Guitar, Percussion, Other [Suppenschlauch] – Reinhard Kühne
- Keyboards – Hannes Seidl, Wolfgang Staribacher
- Lacquer Cut By – AS*
- Photography By – Studio Ralbovsky
- Producer – Robert Opratko
- Technician, Effects – Herbert Kopecky
- Vocals, Backing Vocals, Bass [Scan-Baß], Electric Bass [Fender], Percussion, Synthesizer [Minimoog Dragon Fly] – Herbert Novacek
The Singles 1972-1981 (SELFMADE)
Angela Adebiyi-Berann, Hannes Seidl, Harald Brix, Herbert Novacek, Peter Koller, Reinhard Kühne, Robert Ponger, Robert Zidek, Rudi Staeger, Wolfgang Puschnig, Wolfgang Skibar, Wolfgang Staribacher |
Rockband – aktiv von 1971 bis 1980 und ab 2014
Erstbesetzung:
Herbert Novacek (Bass)
Rudi Staeger (Schlagzeug)
Robert Ponger (Keyboard)
Durch Robert Ponger lernte Herbert Novacek den Schlagzeuger Rudi Staeger kennen und zu Dritt starteten sie 1971 mit der Gruppe ACID.
Die Entstehungsgeschichte der ersten Single „Hipguard“ ist wohl auch nicht alltäglich. Die drei Musiker spielten in einem Videoclip namens „Hausmeisters Alptraum“ in verschiedenen Kostümierungen die Schreckgespenster eines persiflierten Hausmeisters mit Zipfmütze. Das Ganze wurde in der TV-Serie „Lodynskis Flohmarkt Company“ gesendet und aus diesem Clip entstand die Nummer „Hipguard“ und damit die erste Single von Acid auf Atom.
1972 feierte das Trio mit seiner zwar kommerziell verwertbaren, aber sehr anspruchsvollen Rockmusik (als Vorbilder dienten Herbert Novacek, je nach eigener musikalischer Entwicklungsphase, die Rolling Stones, Jimi Hendrix, The Cream, John Mayall, Van Morrisson bis hin zu B.B.King) mit dem Titel „Movie Star“ und dem Sieg bei der Showchance einen ganz großen Erfolg.
Hier kommt auch der erste Manager der Gruppe ins Spiel. Ein Journalist der Zeitschrift „Hör Zu“, Günther Karger, vermittelte einen Plattenvertrag bei CBS. Leider fehlten ihm aber entsprechende weitere Kontakte, um regelmäßige Auftritte zu gewährleisten. So begann sich also Herbert zunehmend Gedanken zu machen und wurde zum besten Manager der Gruppen, in die er involviert war und ist. Klarerweise werden die Bands sehr häufig engagiert, aber dessen ungeachtet gibt es immer wieder Veranstaltungen, bei denen Herbert Novacek die Letztverantwortung trägt. Diese Managementqualitäten beweist Herbert aber auch immer wieder innerhalb der Gruppe. Als Katalysator bleiben zwar die meisten Aufgaben an ihm hängen, aber für den Zusammenhalt und die Freude aller Mitglieder an der musikalischen Arbeit erfüllt er hier eine wichtige Funktion.
Es dauerte aber dann noch eine weitere Single (Midnight Queen / Six To Seven) bis 1974 ihre erste LP „Acid“ mit daraus resultierenden, sehr erfolgreichen, Single-Auskoppelungen entstand.
Das Coverfoto dieser bereits als Sammlerobjekt gewerteten, sehr aufwendig gestalteten, LP schoss niemand geringerer als Michael Horowitz, ein bekannter Fotograf, Biograph vieler Künstler und zeitweiliger Kurier-Redakteur. Von dieser LP gibt es eine limitierte und durchnummerierte (500 Stück) Neuauflage aus dem Jahre 2014.
Dazu schaffte die Gruppe Erfolgsnummern, die in die Hitparaden einzogen, wie z.B. „Midnight Queen“ oder „Hey Freddy“ (Einstieg in die Ö3-Hitparade am 29.12.1974 auf Platz 9).
1975 schied Robert Ponger auf Grund unterschiedlicher musikalischer Auffassungen aus der Gruppe. Die Plattenfirma CBS wollte aber eine zweite Acid-LP herausbringen und so gab es gleichsam ein Wettrennen zwischen Herbert Novacek und Peter Ponger, wer schneller die Gruppe Acid neu aufstellen kann. Gerüchteweise versuchte Peter Ponger mit Karl Ratzer und Kurt Hauenstein anzutreten. Aber egal, Herbert Novacek war schneller und holte Peter Koller, später langjähriger Gitarrist bei Wolfgang Ambros, und Robert Zidek (Keyboard) zur Gruppe. Mit dabei verblieb auch Rudi Staeger.
In dieser Besetzung
Herbert Novacek (Bass)
Rudi Staeger (Schlagzeug)
Peter Koller (Gitarre)
Robert Zidek (Piano)
wurde
dann auch die zweite LP „More Acid“ eingespielt. Hierzu entstand das
Cover-Foto nach dem sehr heimat- und bezirksbezogenen Herbert auf dem
WIG-Gelände 1974 (Wiener Internationale Gartenschau) im 10. Wiener
Gemeindebezirk. Auf dem Cover selbst einigermaßen entfremdet
dargestellt.
Bevor ca. 1980 Acid endgültig aufhörte zu existieren, wechselten noch einige Male die Musiker. Auch Rudi Staeger wurde zeitweise durch einen Südafrikaner, Chris van der Schiv, oder durch einen farbigen Schlagzeuger (Alan Tham) oder Fritz Matzka (später Milestones und Tokyo) ersetzt. Auch Reinhard Kühne (git), mit dem Herbert schon bei Yashmak Guru musikzierte, stieß kurz zur Gruppe.
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