Montag, 21. Oktober 2024

OTTO MUEHL

 


Psychomotorik (1971)   


Not On Label – SP-2
Auf Cover und Etiketten steht "Für jugendliche unter 21 jahren verboten". Auf dem Cover sind zwei weitere Titel aufgeführt (A6 "Hygiene" & A7 "Aestheten-Schweinerei"), die nicht auf der Platte sind. A5 ist überhaupt nicht aufgeführt. Titel A3 ist auf dem Etikett als "Fliegende Bösendorfer" aufgeführt. Titel A4 heißt auf dem Etikett "Sotchaas". Titel B6 heißt auf dem Etikett "Klavierkonzert".



Ein schrecklicher Gedanke (1972)  


Not On Label – SS-1001
TRACKLISTE
 
 Einfarbiger Druck, Klappcover, mit einem Text von Franz Knödel aus dem Jahr 1972. Die Etiketten scheinen handgeschrieben zu sein.

A1
Eberhardt-Blues
A2
Freie Sexualität
A3
Vorstadtblues
B1
Mister Jealousy

AAM 1 (1975)   


AA Verlag – none
 
Musikalische Selbstdarstellungen 1974/75 Dokument der Gruppentherapiesitzungen von Otto Muehls AA-Kommune. Kommt mit einem 20-seitigen 12"x12"-Booklet mit einem Interview mit Muehl und Transkriptionen der Texte in Deutsch, Englisch und Französisch.
 
 
Österreichischer Künstler, geboren am 16. Juni 1925 in Grodnau, Burgenland, Österreich, gestorben am 26. Mai 2013 in Moncarapacho, Olhão, Portugal. 1964 war er zusammen mit Günter Brus, Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler Mitbegründer des Wiener Aktionismus.
 
  Ab 1970 machte er durch die Gründung einer reichianisch inspirierten Kommune, der Aktionsanalytischen Organisation (AAO), von sich reden, in der Zweierbeziehungen und Kleinfamilien abgeschafft wurden. Sie hatte bis zu 600 Mitglieder. Wegen Muehls autoritärem Auftreten verließen jedoch immer mehr Kommunarden die Gruppe. 1991 wurde Otto Muehl in Österreich wegen Unzucht mit Minderjährigen und Verstoßes gegen das Suchtgiftgesetz zu sieben Jahren Haft verurteilt. Nach seiner Freilassung lebte er in der Algarve in Portugal.
 
 
 
 

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